Trialog der Kulturen

 

Acht Schulen aus dem Land starten in den interreligiösen Schulenwettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung

 

Bad Homburg v.d.H./Mainz, 5. August 2010.

Wenn nach den Sommerferien der Unterricht wieder beginnt, steht an acht Schulen in Rheinland-Pfalz weit mehr auf dem Programm als der gewohnte Lehrplan. Die Schulen aus Ludwigshafen, Worms, Pirmasens, Speyer, Bendorf und Reinsfeld haben sich als erste aus dem Bundesland für den „Trialog der Kulturen"-Schulenwettbewerb der Herbert-Quandt-Stiftung qualifiziert.

Wie ihre zehn Mitstreiter aus Hessen und die sechs Teilnehmer aus dem Saarland werden auch die rheinland-pfälzischen Schulen ein Jahr lang interreligiöse und interkulturelle Projekte rund um die drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam erarbeiten. Das Jahresthema der Runde im Schuljahr 2010/2011 lautet „Fremde – Heimat – globale Welt".

Damit die Schulen ihre Ideen umsetzen können, erhalten sie ein Startgeld. Ob sie damit Ausflüge in Synagogen, Kirchen und Moscheen unternehmen, Experten einladen, künstlerische Arbeiten ermöglichen oder Lehrmaterialien anschaffen, hängt ganz vom jeweiligen Projektzuschnitt ab. Jede Schule realisiert ein Konzept, das zu ihrer Schulform und ihrem Schülerklientel passt. Im Oktober 2011 werden dann die jeweils besten Projekte der drei Bundesländer mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 60.000 Euro ausgezeichnet. Start- und Preisgelder werden von einer unabhängigen Expertenjury vergeben.

Dr. Roland Löffler, Leiter des Themenfeldes „Trialog der Kulturen" der Herbert Quandt-Stiftung zeigte sich erfreut, dass schon bei dieser ersten Ausschreibung in dem „neuen Wettbewerbsland" Rheinland-Pfalz viele spannende Bewerbungen eingegangen seien. 

 

 

Unser Projektbeitrag:

 

  „Weltreligionen erleben – Feste im Jahr, Stationen im Leben. Wir erstellen einen interkulturellen Schülerkalender

 

90 Schüler der Klassen 5 bis 8 lernen fächerübergreifend die Feste und Feiertage der drei Religionen kennen.

 

Als Ergebnis erstellen sie einen interkulturellen Kalender, der dann von einer eigenen Schülerfirma entwickelt, produziert und vermarktet werden soll. Wie sich das Leben der Religionen und Kulturen in Pirmasens gestaltet, erfahren die Schüler auf Exkursionen und bei einer Spurensuche nach ehemaligem jüdischem Leben vor Ort.

 

Auch die Eltern sollen dabei eingebunden werden und erzählen, welche Erfahrungen sie mit Heimat und Fremde gemacht haben.

 

Ein Fotowettbewerb soll die Auseinandersetzung mit „fremden“ Gegenständen und Produkten im eigenen Lebensumfeld anregen.

 

Unsere Projekte und Aktionen beim interkulturellen Schulenwettbewerb der Herbert Quant-Stiftung bereiten sowohl Schülern, Lehrern, Eltern als auch den beteiligten "Experten sehr viel Freude.

   Sehen Sie selbst...

- http://www.youtube.com/watch?v=0Zo1EVcDJdc

- www.youtube.com/watch?v=9y0oHfS5jFs

 

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